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Rezension(en): |
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Eine inzwischen etablierte und über die Grenzen von Deutschland hinaus wirkende Reihe, die sich der zeithistorischen Auseinandersetzung mit dem Kommunismus verpflichtet fühlt. |
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(W. Hedeler, 10.12.03) |
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...eine gründliche und quellengestützte Aufarbeitung zahlreicher Forschungsfelder... |
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(Wladislaw Hedeler, HU Berlin, 03.01.03) |
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Vor zehn Jahren zerfiel die Sowjetunion. Da mag es auf den ersten Blick überflüssig erscheinen, sich immer noch mit dem Kommunismus zu beschäftigen. Diese Ideologie ist nach der "Urkatastrophe" des Stalinismus offenkundig gescheitert. Manche ziehen daraus den Schluss, eine Analyse ihres historischen Irrwegs erübrige sich. Dieser Auffassung lässt sich entgegenhalten, dass man die Mechanismen des stalinistischen Terrors in den dreißiger Jahren genau untersuchen muss, um seine Funktionsweise besser zu verstehen. Als Voraussetzung, um die Gefahren des des Totalitarismus in Zukunft zu vermeiden. Dieser Form von Aufklärung ist das renommierte "Jahrbuch für historische Kommunismusforschung" seit geraumer Zeit verpflichtet. |
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Tagesspiegel (27.8.01) |
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...um die Gefahren des Totalitarismus in Zukunft zu vermeiden. Dieser Form von Aufklärung ist das renommierte "Jahrbuch für historische Kommunismusfrschung" seit geraumer Zeit verpflichtet.
In dieser Ausgabe verdient ein Beitrag von Barry McLoughlin besondere Aufmerksamkeit. Der Autor vermittelt in seinem Aufsatz über den "Großen Terror in der UdSSR 1937/38" neue Erkenntnisse. Man erhält einen guten Überblick über jüngere russische Publikationen und bisher im Westen nicht berücksichtigte Quellen. |
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Tagesspiegel (27. August 2001) |
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Ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle, die sich, jenseits tagespolitischer Aufgeregtheiten, mit der Geschichte des Kommunismus im vergangenen Jahrhundert auseinander setzen wollen. |
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Die Zeit (16. August 2001) |
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Hrsg.
Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2000/2001
Enthält/including: The International Newsletter of Communist Studies VI/VII (2000/2001), no 14
Gebunden, 582 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau-Verlag
978-3-351-02681-3
38,00 € *) / 64,00 Sfr

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Inhalt: |
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Bilanzen des Kommunismus, Analysen des Terrors
Dieses Jahrbuch ist seit 1993 ein internationales Forum wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die für Historiker unverzichtbaren Studien, Dokumente und Rezensionen sprechen zunehmend Leser außerhalb der Wissenschaft an. Es ist inzwischen vereint mit dem ebenfalls seit 1993 publizierten Internationalen Newsletter der Historischen Kommunismusforschung. Den Themenschwerpunkt der Ausgabe 2000/2001 bildet die Geschichte des Kommunismus im 20. Jahrhundert (Michal Reiman, Prag) und speziell in Rußland (Alexandr Vatlin, Moskau). Barry McLoughlins (Wien) fundierte Analyse von NKWD-Befehlen und Erschießungslisten vergegenwärtigt die Dimension und die Mechanismen des Terrors in der Sowjetunion 1937/38. Berichte über in die UdSSR emigrierte Künstler (Berthold Unfried) und die Kommunistische
Universität der nationalen Minderheiten des Westens (Julia Köstenberger) füllen weiße Flecken in der Forschung. Herman Weber stellt erstmals publizierte Telegramme der Komintern in den Kontext der Dimitroff-Tagebücher. Weitere Dokumente erhellen die Rolle der HVA beim Einmarsch in die Tschechoslowakei 1968 und die Situation in Kuba. Hauptthema des Forums ist ein Resümee der internationalen Luxemburg-Debatte. Eine biographische Skizze erklärt Wilhelm Piecks Rolle in der KPD vor 1933.
Der Newsletter-Teil informiert über Dissertationen zu Karl Radek und Willi Münzenberg sowie das Europaratsprojekt zur Digitalisierung des Komintern-Archivs.
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Hrsg.
Herausgegeben von:
Hermann Weber, Egbert Jahn, Bernhard H. Bayerlein, Günter Braun, Horst Dähn, Jan Foitzik, Ulrich Mählert
Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim
Wissenschaftlicher Beirat:
Georg Hermann Hodos (Sherman Oaks/Kalifornien)
Narihiko Ito (Tokio)
Alexandr N. Jakowlew (Moskau)
Martin McCauley (London)
Vojtech Mencl (Prag)
Norman M. Naimark (Stanford)
Wolfgang Ruge (Potsdam)
Feliks Tych (Warschau) |
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