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G. Kiepenheuer
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  Rezension(en):  
  In diesem Buch äußert sich der Nestor der sowjetischen zeitgeschichtlichen Publizistik über Ereignisse und Zusammenhänge, über die er fast ein Menschenalter hatte schweigen müssen.  
  (Sozialgeschichte - Zeitschrift für historische Analyse des 20. u. 21. Jh.)  
  Sehr sachlich, mit riesigen Datenmengen fundiert.  
  Mitteldeutsche Zeitung (12.05.03)  
  Neue Akten aus Stalins Archiv zeigen, wie das Pokerspiel zwischen den Diktatoren ablief.  
  Tages-Anzeiger-CH (12.05.03)  
  Zur Lesbarkeit des Buches trägt bei, dass Besymenski nicht nur Historiker ist, sondern auch Jounalist.  
  Deutsche Welle (03.03.02)  
  ...spannend wie ein Krimi.  
  Ostsee - Zeitung (8./9.02.03)  
  Am interessantesten sind die Dokumente aus dem immer noch unzugänglichen russischen Präsidentenarchiv, mit denen Besymenski belegt, wie intensiv sich die sowjetische Führung unter Stalin auch dann noch um die wirtschaftlich-militärische Zusammenarbeit mit Deutschland bemühte, als Hitler Reichskanzler geworden war.  
  Berliner Zeitung (17.02.03)  
  ...spektakuläre Dokumente aus Stalins Geheimarchiv.  
  Main-Echo (24.01.03)  
  ...untersucht das "Pokerspiel der Diktatoren".  
  Leipziger Volkszeitung (24.01.03)  
  ...diese Texte erlauben faszinierdende Einblicke in die Gedankenwelt des sowjetischen Diktators.  
  ekz (1/03)  
  Das Buch, das ausführlich Originaldokumente zitiert, bietet viele bislang unbeachtet gebliebene Einzelheiten.  
  Deutsche Presse-Agentur (dpa) (19.12.02)  
  Besymenski hat einen faktenreiche, detaillierte und sehr lesenswerte Zusammenfassung der Ereignisse rund um den Hitler-Stalin-Pakt verfasst, die - auch durch den Abdruck zahlreicher Originalquellen - aufklärt und Geschichte lebendig werden lässt.  
  NDR (15.12.02)  
  In der russischen Geschichtsdebatte vertritt Lew Besymenski eine ernst zu nehmende Position. Die vorliegende Darstellung trägt zur Erhellung legendenumwobener historischer Vorgänge bei und verdient auch hierzulande große Aufmerksamkeit.  
  Rheinischer Merkur (14.11.02)  
  Wie eng die beiden Diktatoren während der Dauer des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags zwischen 1939 und 1941 zusammengearbeitet haben, tritt in dieser Darstellung noch klarer hervor als bisher schon...Lew Besymenski hat eine Darstellung vorgelegt, die aufgrund ihrer archivalischen Basis Beachtung verdient.
Klaus Hildebrand
 
  FAZ (08.10.02)  
  Die internationale zeitgeschichtliche Forschung wird ihm dafür zu danken haben. Wer künftig die Beziehungsgeschichte Deutschlands und der Sowjetunion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter zu erforschen beabsichtigt, kommt nicht umhin, sich mit den Ergebnissen dieser verdienstvollen Arbeit kritisch auseinanderzusetzen.  
  Das Parlament (2.10.2002)  
  Besymenski legt mit seinem Buch "Stalin und Hitler" dem Publikum aufregendes Material vor, das bisher nur Experten kannten.  
  Der Spiegel (4/2002)  
Mehr:

Besymenski, Lew, Stalin und Hitler
AVG | Bücher / Katalog

Neu bei Aufbau, Oktober 2002: Lew Besymenski: Stalin und Hitler. Das Pokerspiel der Diktatoren.
AVG | Presse / Neuersch. / Aufbau-Verlag

     
Lew Besymenski
Stalin und Hitler

Das Pokerspiel der Diktatoren
Aus dem Russischen von: Hilde Ettinger, Helmut Ettinger
Gebunden, 488 Seiten,

Aufbau-Verlag
978-3-351-02539-7
25,00 € *) / 44,70 Sfr

Hier finden Sie die Leseprobe
 
  Inhalt:  
  Die westlichen Demokratien hatten vergeblich gehofft, mit dem Münchner Abkommen den "Frieden in Europa" vorübergehend zu sichern. Auch Stalins Strategie, Hitlers Kriegspläne zu durchkreuzen, scheiterte.
Warum wurde im August 1939 der Molotow-Ribbentrop-Pakt mit geheimen Zusatzprotokollen geschlossen? Wieso rollten bis zum 21. Juni 1941 nach Deutschland Güterzüge mit Getreide und Rohstoffen? Weshalb schenkte Stalin Hitlers Friedensbeteuerungen gegenüber der Sowjetunion noch im Frühjahr 1941 Glauben und ließ trotz genauer Informationen über Vorbereitungen zum Unternehmen "Barbarossa" gegen den Rat seiner Militärs nur höchst widersprüchliche Gegenmaßnahmen ergreifen?
Lew Besymenski ist es hervorragend gelungen, Ursachen und Motive der heute absurd erscheinenden Geschehnisse detailliert zu enthüllen. Die von ihm erstmals veröffentlichten und kommentierten Dokumente werfen ein neues Licht auf die brutalen Säuberungen der Roten Armee, den finnisch-sowjetischen Krieg und die Annexion der baltischen Staaten. Zudem skizziert er ein kontrastreiches Porträt Stalins, gibt Aufschluß über das Schicksal sowjetischer Diplomaten und vielen Akteuren erstmals ein Gesicht.

Die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs, wie ein Politkrimi erzählt: Der Historiker Lew Besymenski veröffentlicht Dokumente aus Stalins Geheimarchiv, dessen Bestände noch immer zum großen Teil unter Verschluß sind. Sein packendes Buch wirft ein neues Licht auf die Beziehungen zwischen Stalin und Hitler und deren Kampf um die Neuaufteilung Europas. Es enthält bisher unveröffentlichte Reden Stalins aus den Jahren 1940 und 41, handschriftliche Notizen des Kreml-Herrschers zu den Handels- und Kreditabkommen mit Deutschland und zum Molotow-Ribbentrop-Pakt sowie Aufzeichnungen hochrangiger Diplomaten und Agenten.
Ob Historiker oder geschichtlich Interessierte: Niemand kommt an diesem Buch vorbei, das erstmals Aufschluß über diplomatische Schachzüge und geheimdienstliche Missionen im Europa der dreißiger Jahre, innenpolitische Machtkämpfe in Berlin und Moskau, die Wirtschaftsbeziehungen sowie die zum Scheitern verurteilte politische und militärische Taktik beider Diktaturen gibt.
 
 
       
  Lew Besymenski
Lew Besymenski, geb. 1920, war während des Zweiten Weltkrieges Dolmetscher und Aufklärungsoffizier in den Stäben der Sowjetmarschälle Rokossowski und Shukow. In dieser Funktion nahm er an den Schlachten um Stalingrad, Orel, Kursk, Bobruisk, Warschau und Berlin sowie an Vernehmungen von Generalfeldmarschall Paulus, Großadmiral Dönitz, Generalfeldmarschall Keitel, Generaloberst Jodl und General Warlimont teil. Nach dem Krieg wurde er Historiker und Journalist. Er arbeitet bis heute für die Moskauer Zeitschrift "Nowoje Wremja". Besymenski schrieb mehrere Bücher über den Zweiten Weltkrieg und den Faschismus sowie über Raoul Wallenberg. Seit 1985 gehört er dem Beirat des Zentrums für Studien zur Deutschen Geschichte in Moskau an, 1999 erhielt er eine Professur für Militärgeschichte an der Akademie für Militärwissenschaften.
 
 
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