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Rezension(en): |
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Andreas Gläser steht mit seinem Buch ganz allein auf dem Schlachtfeld der Literatur - im Kampf gegen das Spießertum. |
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(Wladimir Kaminer) |
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Interview mit Andreas Gläser in: |
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TAZ (08.12.03) |
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Unkonventionell und frech. |
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Freie Presse (28.02.03) |
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Gläser erzählt punktgenau und ruppig, rundheraus und ohne jede Sehnsuchtsduselei. |
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(Eulenspiegel, 2/2003) |
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Pointenreich, frech und unkonventionell. |
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Freies Wort / Suhl (23.01.03) |
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...eine Literatur mit feinem Sinn für die Absurditäten der arbeitsteiligen Gesellschaft und vor allem für klare Sätze in unklaren Situationen. Eulenspiegel |
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(Heft 10/02) |
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Das Lesen und das Wiederbeleben alter Erinnerungen macht richtig Spass! Ein wirklich gutes Buch! |
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Märkische Allgemeine (11.09.02) |
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...mit lakonischer Sprache und schrägem Humor das ganz normale Leben nahe der Mauer...Ein absolut lesenswertes Buch. |
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Zitty - Stadtmagazin Berlin (9/02) |
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Kurzweilig, pointiert und manchmal sogar tiefsinnig. |
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Neues Deutschland (29.07.02) |
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In dieser Woche erscheinen Andreas Gläsers Geschichten als Buch - in der Titelgeschichte beschreibt er auf witzige Weise seine Sozialisation zum treuen Anhänger des BFC Dynamo und räumt nebenbei mit dem Zerrbild auf, der BFC sei nur der "Mielke-Stasi-Club" mit brutalen Hooligans gewesen. |
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Berliner Zeitung (25.07.02) |
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Andreas Gläser
Der BFC war schuld am Mauerbau
Ein stolzer Sohn des Proletariats erzählt
Broschur, 220 Seiten,
Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-1861-6
7,50 € *) / 14,80 Sfr

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Inhalt: |
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"Der BFC war schuld am Mauerbau" ist ein liebenswerter und witziger Episodenroman über ein Leben als "stolzer Sohn des intellektuell unterbelichteten Proletariats" in der Hauptstadt der DDR und im wiedervereinigten Berlin. Gläser erzählt lässig und schräg von der Völkerfreundschaft und vom Geschlechtsverkehr im Pionierferienlager, von Zonenschlägern und Baufressen, vom Arbeitsamt und großen gelben Sonnen oder von der Invasion Berlins durch die Bonnerinnen. In der Titelerzählung beschreibt er seine Laufbahn als Anhänger der (un)beliebten Dynamos. Er zeichnet darin nicht nur die Entwicklung von Erich Mielkes Lieblingsfußballverein von der Gründung bis zur wenig ruhmreichen Gegenwart nach, sondern erzählt auch schillernd und kurios die Geschichte der DDR aus Fanperspektive.
"Immer wieder wurde versucht, eine proletarische Prosa zu erfinden. Die
Theoretiker wurden erschossen, die Praktiker verheizt. Jetzt, wo es die
daran Beteiligten nicht mehr gibt, ist es endlich einem gelungen: Andreas
Gläser steht mit seinem ersten Buch ganz allein auf dem Schlachtfeld der
Literatur - im Kampf gegen das Spießertum." Wladimir Kaminer |
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Andreas Gläser
Andreas Gläser wurde 1965 in Berlin-Prenzlauer Berg geboren. Als Strohfeuerstreber hat er die 10. Klasse der POS und die Tiefbaulehre bestanden. Er arbeitete als Tiefbauer, Brandschutzmonteur und Lüftungsbauer oder eben gar nicht. Seit 1998 beteiligt er sich regelmäßig an den Lesungen der Reformbühne "Heim und Welt" und den Tanzveranstaltungen der "Surfpoeten". Gläser war 1999 Mitbegründer der Vorlesebühne "Chaussee der Enthusiasten" sowie der Zeitschrift "Brillenschlange". Seit er drei Texte in Wladimir Kaminers Anthologie "Frische Goldjungs" veröffentlichte, ist er einem größeren Publikum bekannt. 2002 erschien im Aufbau Taschenbuch Verlag sein erfolgreiches Debüt "Der BFC war schuld am Mauerbau", 2003 folgte bei Mundraub sein Hörbuch "Zonenschläger". Seine Geschichten finden sich in zahlreichen Anthologien. |
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