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  Rezension(en):  
  "Martin Winter übersetzte den Roman aus dem Chinesischen und schaffte es, dessen klare, fast kühle Sprache zu erhalten."  
  Oberhessische Presse (21.08.2004)  
  Ein feiner erotischer Roman.  
  Focus (21.06.2004)  
  Diese Liebesgeschichte überzeugt durch emotionalen Tiefgang.  
  Schweizer Illustrierte (03.05.2004)  
  Die erotischen Passagen wirken filigran gewebt und in das Gesamtgeschehen eingeflochten.  
  Rheinische Post (01.05.2004)  
  Es ist ein leidenschaftlicher, erotischer Roman, der die Gefühle kräftig durcheinander wirbelt.  
  Potsdamer Neueste Nachrichten (23.04.2004)  
  In sprachlich überragender Manier beschreibt die in China mit Ressentiments belegte junge Autorin die Liebe des Virginia-Woolf-Neffen Julian Bell zu einer Chinesin.  
  (Top-Magazin (HH) Ausgabe 01/04)  
  Eine tragische Geschichte um Liebe, Tod und Leidenschaft, die wegen ihrer freizügigen erotischen Schilderungen und ihres demi-authentischen Hintergrunds in China auf dem Index steht http://www.aviva-berlin.de  
  Aviva-Berlin (Das Online-Magazin aus Berlin) (April 04)  
  Eine wunderbare Geschichte.  
  BILD (am Sonntag, 21.03.04)  
  Das Schriftzeichen „Hong“ bedeutet „Regenbogen“, und genauso farbig und weit gespannt wie diese Himmelserscheinung war die Begegnung mit der chinesischen Autorin, die – zwischen Kölner Lesefest und Leipziger Buchmesse – an der Jade Station machte. Hong Ying, die in den Slums von Chongqing am Ufer des Jangtse aufgewachsen ist, hat aus sehr schwierigen Anfängen zu dieser Leichtigkeit des Schreibens gefunden. Dies wurde durch Textproben aus ihrer Autobiographie „Daughter of the River“ deutlich, der möglichst bald eine deutsche Übersetzung zu wünschen ist. Literarische Begegnung mit China...  
  Wilhelmshavener Zeitung (29.03.04)  
  Ein hinreißend geschriebenes Buch einer leidenschaftlichen Beziehung vor eindrucksvoller exotischer Kulisse.  
  (bücher, 3-2004)  
  So genussvoll und frei hat noch niemand über weibliche Sexualität geschrieben - Skandal in China.  
  Hörzu (12.03.04)  
  Es ist streckenweise, als stünde man vor einem Bild... Was trägt im Roman, ist die knappe, kühle sprache, die doch sinnlich bleibt, und ein Tempo, das nicht einbricht.  
  Neue Zürcher Zeitung (07.03.04)  
  Voller Anmut und ohne Tabus...  
  Nordkurier (22.02.04)  
  ...ein strittiges Buch.  
  Allegra (23.02.04)  
  ...erzählt mit großer Detailfreude...  
  Literaturen (03-2004)  
  Hong Ying hat mit ihrem Roman eine ganz neue Bühne betreten. Wir haben es hier mit zwei Geschichten zu tun: Mit einer reizvollen Hypothese, die die Autorin in einem eleganten, nur scheinbar einfach erzählten Roman vor uns ausbreitet, und der Geschichte der Rezeption eines Textes.  
  Der Standard (17.01.04)  
  Hong Ying hat für diesen Roman einen historischen Fall ausgeschmückt - das machte ihn in ihrer Heimat zum Skandal.  
  Der Spiegel (05.01.04)  
Mehr:

Hong Ying
AVG | Presse / Veranstaltungen

Neu bei Aufbau, März 2004: Hong Ying: Die chinesische Geliebte. Roman
AVG | Presse / Neuersch. / Aufbau-Verlag

     
Hong Ying
Die chinesische Geliebte

Roman
Nachwort: Hong Ying Aus dem Chinesischen von: Martin Winter
Gebunden, 270 Seiten,

Aufbau-Verlag
978-3-351-03008-7
17,90 € *) / 32,50 Sfr

 
  Inhalt:  
  THEMA HONG YING




Bevor Julian Bell, Neffe Virgina Woolfs, Lebemann und Liebling der Londoner Künstlerszene, 1935 nach China aufbricht, verfaßt er ein Testament. Darin wünscht er sich zwei Dinge: revolutionären Kampf und eine wunderschöne Geliebte - beides soll sich binnen kurzem erfüllen. Julian tritt an der Wuhan University eine Stelle als Englischdozent an. Eine Studentin zieht seine Aufmerksamkeit auf sich, es ist die scheinbar scheue Lin, Schriftstellerin und Frau des Dekans. Aus der Bekanntschaft wird Freundschaft, dann eine glühende Affäre; die acht Jahre ältere Lin erweist sich als Expertin der traditionellen taoistischen Liebestechnik, in Opiumhöhlen und Thermalquellen offenbart sie Julian ihr erotisches Wissen. In seinen Briefen an die Mutter taucht sie als "K" auf, nach dem elften Buchstaben im Alphabet, denn Lin ist Julians elfte Geliebte. Noch weiß er nicht, daß sie seine letzte sein wird.
In China wurde Hong Yings Roman wegen "pornographischer" Darstellungen, vor allem aber wegen "Ahnenverleumdung" verboten - Julian Bell hat wirklich gelebt, ebenso wie es ein reales Vorbild für Lin gibt. Hong Ying allerdings betont, einen Roman und keine Biographie geschrieben zu haben, und in der Zensur ihres Buches sieht sie einen Beweis dafür, daß weibliche Selbstbestimmung noch immer ein Tabu in ihrer Heimat ist.

"Die chinesische Geliebte" ist ein großer, aufwühlender Roman um Liebe, Tod und Sinnlichkeit, der in China aufgrund seiner Freizügigkeit und seines authentischen Hintergrunds verboten wurde. Voller Anmut und ohne Tabus erzählt Hong Ying von der Leidenschaft zwischen Julian Bell, dem Neffen Virginia Woolfs, und der unwiderstehlichen Schriftstellerin Lin. Am Vorabend des Zweitens Weltkriegs geraten beide in den Strudel der geschichtlichen Ereignisse und müssen um ihr Leben und ihre Liebe kämpfen.

"Die chinesische Geliebte ist der erste hiesige Roman, der Sexualität aus weiblicher Sicht beschreibt. Eine Frau, die den Mann mit Sex kontrolliert, die selbst kontrollieren kann, ob sie schwanger wird - solche weibliche Macht ist für Chinas Männer noch immer zuviel." Hong Ying


"Hong Yings Stil ist ungewöhnlich präzise, doch gerade diese Strenge ist es, die einem das Herz zerreißt." The Times
 
 
       
  Hong Ying
Hong Ying, 1962 in Sichuan geboren, wuchs in den Slums von Chongqing am Rande des Jangtse in China auf. Nach einer Kindheit und Jugend in größter Armut verließ sie mit 18 ihren Heimatort, um in Peking ein neues Leben als Autorin zu beginnen. Angesichts von Repressionen und Zensur wanderte sie 1989 nach aus und kehrte erst kürzlich wieder nach China zurück. International wurde sie durch ihren Roman "Der chinesische Sommer" und ihren Lebensroman "Tochter des großen Stromes" bekannt. Ihr Roman "Die chinesische Geliebte" stand wochenlang ganz oben auf der Spiegel-Bestsellerliste.
 
  Weitere Titel:
Der chinesische Sommer (TB)
Der Pfau weint (TB)
Die chinesische Geliebte (TB)
Die Konkubine von Shanghai
Tochter des großen Stromes (TB)
 
 
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*) Die Preisangaben in Euro sind die gebundenen Ladenpreise für Deutschland. Die Europreise für Österreich legt der von uns autorisierte Importeur entsprechend dem österreichischen Preisbindungsgesetz fest.